Im Jahr 2021 nimmt Deutschland an der EU-weiten Zensusrunde 2021 teil, die für alle Mitgliedstaaten verpflichtend ist. Die Statistischen Ämter führen eine Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung durch.

Die Vorbereitungen haben bereits begonnen. Im Frühjahr 2019 liefern die Wohnungsunternehmen Bestandslisten mit allen Anschriften, an denen sie Wohnraum besitzen oder verwalten. Ende 2020 liefern die Wohnungsunternehmen aktualisierte Angaben zum Wohnungsbestand. Nach dem noch festzulegenden Stichtag, voraussichtlich im Mai 2021, übertragen die Wohnungsunternehmen mit einer Datei die erfragten Merkmale zu Gebäuden und Wohnungen.

Mit dem Zensus sollen in Deutschland die amtliche Einwohnerzahl sowie weitere Daten zur Bevölkerung, Erwerbstätigkeit und zum Gebäude- und Wohnungsbestand gewonnen werden. Politik, Verwaltung und Wirtschaft benötigen die Daten des Zensus als Entscheidungs- und Planungsgrundlage. Aber auch für Wissenschaft und Forschung sowie für die amtliche Statistik liefert der Zensus wichtige Basisdaten. Die amtliche Zahl der Einwohner ist außerdem maßgeblich für einige Verwaltungsverfahren, zum Beispiel den Länderfinanzausgleich, die Wahlkreiseinteilung und die Besoldung von Bürgermeistern und Landräten. Nach § 7 Zensusvorbereitungsgesetz 2021 sind Eigentümer/innen sowie Verwalter/innen von Wohnraum auskunftspflichtig.

In der Geschichte der Bundesrepublik gab es bereits mehrere Volkszählungen. Nach 1961 und 1970 sollte – dem Zehnjahresrhythmus folgend – eine Volkszählung im Jahr 1981 stattfinden. Wegen Unklarheiten kam es zu Verzögerungen bis 1983. Doch auch dieser Termin wurde bis 1987 ausgesetzt. Die Volkszählung 1987 war dann Gegenstand heftiger, kontroverser Diskussionen. In den großen Städten formierte sich eine energische Boykottbewegung. 2011 fand ohne wesentliche Proteste ein registergestützter Zensus statt, bei dem im Unterschied zu einer traditionellen Volkszählung Daten aus der Verwaltung genutzt wurden. Die Notwendigkeit eines neuen Zensus zur Erhebung aktueller Zahlen wird derzeit von niemandem ernsthaft in Frage.

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Bildquelle: fotolila – © Matthias Stolt

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